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Mit Geduld und Spucke ODER .... mit einem blauen Auge davongekommen!

SG SV 70 Tonnorf - SG SpVgg. Geratal: 1:2

In einem hart umkämpften Spiel gegen SG SV70 Tonnorf sicherte sich SG SpVgg. Geratal einen knappen 1:2-Sieg. Die Reise nach BadBerka hatte ein klares Ziel: drei Punkte mit nach Hause nehmen. Doch der Gegner, der im vorherigen Pokalspiel mit 10:0 besiegt wurde, präsentierte sich dieses Mal deutlich stärker.

Vor dem gegnerischen 16er bildete sich eine Verteidigungsfestung, die kaum Lücken zuließ. Dies zeugte von einer exzellenten Trainerarbeit und einer hervorragenden Umsetzung seitens der Spieler. Torchancen waren für unser Team Mangelware, und diejenigen, die sich boten, wurden leichtsinnig vergeben. Ein schnell ausgeführte Freistoß durch Moritz in der 1.HZ brachte die ersehnte Führung durch Oschi, der Schieri entschied wie so oft leider auf Abseits, wie bei zahlreichen unserer Angriffe, was gelegentlich für Frustration führte. Als Schieri ist es fast unmöglich die zahlreichen Situationen immer richtig zu entscheiden, deshalb nahmen wir alle Entscheidungen, wie sie gefallen waren, hin. Noch in der 1.Halbzeit musste Marius aufgrund einer Verletzung gegen Franz ausgetauscht werden. In der 50.Minute, Freistoß am rechten Strafraumeck, Dustin nahm sich den Ball, ein Trainerseufzer, da er noch am Donnerstag zum Einzeltraining 20 Freistöße ins berühmte Nirvana ballerte … und ein aufbauender Spruch von Detlef, dann haut er den jetzt rein. Was wir dann sahen bezeichnet man wohl als die berühmten „Cojones“, denn er hämmerte den Ball mit der linken Klebe in den linken Winkel (Torwartecke), Hut ab, Schärfe, Schnitt und Präzision. Für die Jünger des Pythagoras… mit Höhenunterschied waren das gut 28,5m. 0:1, es machte sich große Erleichterung breit. In der 79. Minute glichen die Gastgeber mit unserer Mithilfe in der Entstehung aus, doch unser Team kämpfte weiter und Silas erzielte in der 89. Minute das entscheidende 1:2-Wieder ein Topp Laufweg, den Julian mit einem Super Zuspiel erkannte, Silas hob den Ball über den herausstürmenden Torwart. Trotz einer ungewohnten Situation, 1:1, 11 Minuten vor Schluss gab es Anfeuerungen von innen heraus und wir behielten das Ziel im Auge. Insgesamt war die geduld der Schlüssel, die uns aber in einzelnen Szenen fehlte. Das Spiel endete mit einer kuriosen Szene, als die Tonndorfer Jungs nach dem Gegentor sich zum Anpfiff an der Mittellinie zu einem einen letzten Sturmlauf postierten, den wir jedoch erfolgreich stoppten. Insgesamt war es ein bemerkenswertes Spiel gegen eine gut eingestellte Mannschaft. Wir bewahrten Geduld, hatten das nötige Glück und sollten die richtigen Lehren aus dieser Partie ziehen - eine wertvolle Erfahrung für unser A-Junioren-Team. Nächste Woche Sonntag empfangen wir die Arnstädter Jungs zu einem wahrscheinlich ganz anderem Spiel gegen einen spielstarken Gegner. Natürlich wollen wir die Punkte in der der Alten Lache behalten, das wird aber ein Stück Arbeit.

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