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TSV Kromsdorf - FSV Gräfenroda - 1:5




Kromsdorf. Zwei der drei Viertelfinalisten aus dem Ilm-Kreis stehen Ostern im Kreispokal-Halbfinale und können so auf einen Sprung ins Finale am 1. Mai hoffen. Dazu zählt auch der Kreisoberligist FSV Gräfenroda, der seine Pflichtaufgabe beim

Kreisliga-Sechsten TSV Kromsdorf am Ende standesgemäß mit 5:1 löste. Drei Tore fielen jedoch geballt erst in den Schlussminuten. „In der ersten Halbzeit haben wir uns auf dem großen Platz recht schwer getan, zumal der sehr holprig und tief war und die Kromsdorfer natürlich auch sehr defensiv ausgerichtet waren", berichtet Gräfenrodas Kapitän Max Reimann. Das 0:0 zur Pause am Schloss sprach für die Gastgeber und einen typischen Pokal-Kampf, bei dem unwichtig ist, in welcher Klasse man spielt. Die Kromsdorfer versuchten es auch nach Wiederbeginn aus einer massiven Deckung, doch Gräfenrodas Trainer Rico Uhlmann hatte seine Männer in der Pause taktisch umgestellt, mehr Power gefordert. Und schon mit dem ersten Angriff zeigte dies Wirkung. Tom Greßler war von Wichmann nicht zu bremsen. Dem Strafraumfoul folgte die Gästeführung, Cristian Esche verwandelte den Strafstoß gegen Keeper Scharf sicher zum 0:1(47.). Damit war der Knoten geplatzt, und schon vier Minuten später köpfte Max Reimann am langen Pfosten eine perfekt getretene Ecke von Sascha Wolf zum 0:2 ein (51.). Von den Gastgebern kam nur sehr wenig durch, was die kontrollierenden Gäste vielleicht auch etwas zu sicher machte. So führte sieben Minuten vor Spielende ein Gegenstoß der Kromsdorfer mit einem fragwürdigen Elfmeter nach einem Strafraumgerangel zum kniffligen 1:2-Anschluss durch den verwandelnden Symalzek

(83.). Das brachte noch etwas Hektik, doch die routinierten Gäste behielten die Ruhe und zogen noch einmal das Tempo mächtig an. Sascha Wolf setzte sich links mit langem Lauf durch, passte nach innen zu Greßler, der gnadenlos ins lange Eck zum 1:3 einschob (88.):

Das war die Entscheidung, doch es ging noch mehr. Nur eine Minute später erhöhte Philipp Lange, der erst seinen Gegenspieler umspielte, dann auch noch den Torwart liegen ließ und ins leere Tor einschob (89.). Und in der fünfminütigen Nachspielzeit klingelte es sogar noch einmal. Greßler schickte von rechts Nils Bellanger los, der den Ball ins lange Eck hob. „Für Kromsdorf war der Schluss dann schon ein bisschen bitter, aber wir haben hochverdient gewonnen und freuen uns nun auf das Halbfinale", so FSV-Kapitän Max Reimann.


Quelle: Rene Röder, TA




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